Blasmusik aus Niederbayern gab es in Baveno am Lago Maggiore zu hören. Dargebracht wurde sie von unserer Blaskapelle, die das Städtchen an Italiens zweitgrößtem See als Reiseziel für ihren viertägigen Jahresausflug gewählt hatte. Das Publikum drängte sich zahlreich auf dem Rathausplatz bis an die angrenzende Uferstraße. Zwei Polizisten mussten dort den Verkehr regeln, damit keine Zuhörer überfahren wurden. Nach knapp zwei Stunden Programm und mehreren Zugaben verließen die 32 Musiker die Bühne.
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In den vier Tagen stand aber nicht nur die Musik im Vordergrund. Unser Vereinsvorsitzender Franz Wimmer hatte ein attraktives Programm zusammengestellt und damit so viele zum Mitfahren animiert, dass für die gut 80 Teilnehmer zwei Reisebusse benötigt wurden. Bereits die Anfahrt über St. Moritz und den Maloja-Pass war spannend. Ein Lob an die beiden Busfahrer, die die engen Serpentinen der steilen Pass-Straße routiniert meisterten. Schwerpunkt des zweiten Reisetags war neben dem Konzert eine Schifffahrt mit Besichtigung von zwei der Borromäischen Inseln. Die Reisegruppe besichtigte auf der Isola Bella das prächtige Schloss und die weitläufige Gartenanlage der Adelsfamilie Borromeo und stürzte sich anschließend in den Trubel auf der Isola dei Peschatori. Von Stresa, einem Kurort am Westufer des Lago Maggiore, ging es mit dem Bus zurück zum Hotel. Am folgenden Tag stand ein Ausflug nach Mailand auf dem Programm. Angesichts der großen Hitze ließ man es nach der Stadtführung eher ruhig angehen. Nur ein kleiner Teil der Reisegruppe wagte sich auf das sonnenüberflutete Dach des Mailänder Doms, um die Aussicht zu genießen. Tags darauf hieß es schon wieder Abschied-Nehmen. Über San Bernardino, Liechtenstein und den Bodensee ging es zurück in die Heimat.
Blasmusik aus Niederbayern gab es bei den Husumer Hafentagen 2016 zu hören. Wir hatten nämlich die nordfriesische Hafenstadt als Ziel für unseren fünftägigen Jahresausflug gewählt. Gleich zwei Konzertauftritte absolvierten wir bei diesem traditionsreichen Volksfest. Mit 1000 Kilometern Anfahrt hatten wir eindeutig den weitesten Weg unter allen teilnehmenden Bands und Ensembles auf uns genommen, um den Nordlichtern einen musikalischen Gruß aus dem Süden zu entbieten.
Dass wir bei unseren Konzerten mit einer Mischung aus traditioneller und moderner Blasmusik den richtigen Ton trafen, bewies der Kommentar eines Einheimischen: "Endlich mal was Kulturelles auf den Hafentagen!" Mit unseren feschen Dirndln und zünftigen Lederhosen waren wir aber auch abseits der Bühne eine vielbestaunte Attraktion. Wer sich in bayerischer Tracht unters Festvolk mischte, wurde mit überraschten und oft auch anerkennenden Blicken bedacht und musste immer wieder über seine Herkunft Auskunft geben.
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Trotz grüner Wiesen und nicht gerade winterlicher Temperaturen - auch 2015 haben wir das Jahr mit unserem traditionellen Weihnachtsanblasen beschlossen. Unser Heimatort ist in den letzten Jahren um etliche Häuser gewachsen, aber wir wollten natürlich niemanden auslassen. Deshalb waren wir wieder drei Tage lang in und um Neukirchen unterwegs, um der Bevölkerung musikalische Weihnachts- und Neujahrsgrüße zu entbieten.

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Wir bedanken uns bei allen, die uns die Tür geöffnet, unserem Spiel gelauscht und für die Bläserkasse gespendet haben. Ein besonderes Vergelt's Gott sagen wir denen, die uns mittags oder zwischendurch verköstigt oder uns mit heißen und kalten Getränken versorgt haben. Auch wenn es dieses Mal nicht ganz so kalt war, haben wir uns über diese Raststationen sehr gefreut.

Als Bauarbeiter nahmen wir heuer am Neukirchner Faschingszug am Faschingssonntag teil. Mit dieser Verkleidung wollten wir unserem sehnlichen Wunsch nach einem geeigneten Probenraum Ausdruck verleihen. Unser Bläser-Nachwuchs schleppte fleißig die Plakate, auf denen wir Bürgermeister und Gemeinderat um Unterstützung für unser Anliegen aufforderten. Sogar ein Radlader der Spedition Wimmer kam bei dieser Aktion zum Einsatz: Die hochgefahrene Schaufel ließ unseren Wunschzettel weithin sichtbar über den Köpfen der Zuschauer schweben.

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Nach dem Umzug spielten wir vor unserer Bar in der Garage des Edeka-Marktes Fischer noch einige Stimmungslieder und lockten so die Schaulustigen in unsere "Höhle".

Mit einem Probenwochenende im Salvador-Allende-Haus in Finsterau bereitete sich die Blaskapelle Neukirchen am Inn auf ihr anstehendes Herbstkonzert vor. 35 Musikerinnen und Musiker nutzten die Sporthalle des Jugendhauses vorübergehend als großen Übungsraum, um dem Konzertprogramm den nötigen Feinschliff zu verpassen. Von Freitag bis Sonntag wurde unter der Leitung des Dirigenten Robert Wagner intensiv geprobt, bis auch die schwierigsten Stellen saßen. Die Auswahl der Stücke spannt einen weiten Bogen von der traditionellen Blasmusik über Filmmusik, Rock- und Popklassiker bis zu modernen Konzertstücken.

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Natürlich durfte an diesem arbeitsintensiven Wochenende auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. So saß man abends noch lange nach Probenende in fröhlicher Runde beieinander. Die Blas- und Schlaginstrumente wurden durch Gitarren ersetzt und die Musiker zeigten, dass sie nicht nur ihre Instrumente beherrschen, sondern auch gut bei Stimme sind.

Nach Abschluss der letzten Probeneinheit am Sonntag-Nachmittag dankte Dirigent Robert Wagner allen Mitwirkenden für ihr Engagement. Er lobte die großen Fortschritte im Verlauf des Wochenendes und bat die Kapelle, das Erlernte bis zum Konzert zu konservieren und zuhause die Schlüsselstellen weiter zu üben.

Am Samstag, den 14. November kann man sich abends um 19:30 Uhr vom Erfolg der Vorbereitung überzeugen: Dann beginnt das Herbstkonzertkonzert in der Mehrzweckhalle Neukirchen am Inn. Der Eintritt ist frei und für das leibliche Wohl in der Pause wird gesorgt.


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